Was ist Tai Chi ?

Tai Chi ist ein meditatives Bewegungssystem mit gesundheitsfördernden Aspekten

Basierend auf einer jahrhundertealten chinesischen Kampfkunst, ist Tai Chi für uns eine vielseitige Kombination aus Entspannung, Gesundheitsübung, Meditation und Ausgleichsbewegung.

Egal aus welchem Grund man Tai Chi praktizieren mag, die Ziele, die man erreicht, sind immer die gleichen. Durch die Weichheit und Geschmeidigkeit der Übungen wird die Muskulatur entspannt und die Gelenke für freie Beweglichkeit geöffnet.

Muskelverspannungen werden gelöst, die Körperhaltung wird optimiert, die Lebenskraft (chinesisch „Chi“) wird angeregt und in Balance gebracht. Die langsame konzentrierte Ausübung der Bewegungen steigert das körperliche Wohlgefühl und bewirkt mentale Entspannung.

 
Doch was macht man eigentlich beim Tai Chi?

Das Training setzt sich aus verschiedenen Teilbereichen zusammen, die den Übenden in leicht nach zu vollziehbaren  an diese höchst wirksame Kunst heranführen.

Begonnen wird das Training durch energetisch und mental einstimmende Vorübungen aus dem Qi Gong. Um körperlich und geistig zur Ruhe zu kommen, folgt eine kurze Standmeditation. Nach einigen Qi Gong-Ruheübungen kommen wir zum Hauptteil, der Tai Chi Form. Die so genannte „Form“ ist ein festgelegter Ablauf mehrerer aneinander gereihter Übungssequenzen. Zum Abschluss folgen noch einmal einige Übungen zum Sammeln und Bewahren des Chi.

Als eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin hat Tai Chi eine Vielzahl gesundheitsfördernder Wirkungen. Mit der Schärfung der eigenen Körperwahrnehmung wird  Koordination und Gleichgewicht verbessert, während die Atemkapazität erhöht und das Immunsystem gestärkt wird. Gleichzeitig wird der Alterungsprozess verlangsamt und Beschwerden wie Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen und stressbedingte Erkrankungen werden nachweislich gelindert.